Satzung

§ 1 Name und Sitz
Der Verein führt den Namen FÖRDERKREIS FERIENZENTREN e.V. und hat seinen Sitz in Schopfheim.
Der Verein ist im Vereinsregister unter Nr. VR 204 beim Amtsgericht Schopfheim eingetragen.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins
(1) Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendhilfe, Bildung und der Völkerverständigung.
(2) dem Satzungszweck wird insbesondere entsprochen durch:
a) Organisation und Durchführung von Kinder- und Jugendfreizeiten, auch mit ausländischen Partnergruppen,
insbesondere auf der Basis der deutsch-französischen Zusammenarbeit.
b) Durchführung von Kursen für die Ausbildung und Betreuung von Kinder- und Jugendfreizeiten unter
besonderer Berücksichtigung der „Juleica-Richtlinien“.
c) Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zur Stärkung der interkulturellen und sozialen Kompetenz.
d) Betreibung von Ferienzentren hinsichtlich der organisatorischen, finanziellen und verwaltungstechnischen
Betreuung.
e) Erarbeitung von Teilnahmebedingungen für Kinder und Jugendlichen aus allen sozialen Schichten für
die Teilnahme an den durch den Verein getragenen Freizeit-Begegnungen.

§ 3 Gemeinnützigkeit
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.
2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele.
3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
4. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig
hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft – Eintritt
1. Mitglieder können natürliche und juristische Personen sein. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung
der gesetzlichen Vertreter/in erforderlich.
2. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben. Der Vorstand entscheidet
über das Beitrittsgesuch.

§ 5 Mitgliedschaft – Verlust
1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
2. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Ist die Austrittserklärung zum Ende
eines Kalenderjahres nicht erfolgt, bleibt die Mitgliedschaft automatisch für ein weiteres Kalenderjahr
erhalten.
3. Über den Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein entscheidet der Vorstand.
Förderkreis Ferienzentren e.V.
Blauenstr. 4-6
79650 Schopfheim
Tel 07622 668112
Fax 07622 668113
Förderkreis Ferienzentren e.V. Schopfheim
c/o Stefan Wolpensinger (1. Vorsitz)
Winzerstr. 10
79111 Freiburg
Mobil +49.170.8986419
Fax +49.761.8817107
Steuernummer: 06470/16569
Vereinsregister Schopfheim: 670204
4. Gründe für den Ausschluss:
a. Das wiederholte Zuwiderhandeln gegen die Zwecke des Vereins.
b. Das Nichtbezahlen des Mitgliederbeitrages – trotz zweimaliger schriftlicher Abmahnung.

§ 6 Mitgliederbeitrag
1. Es ist ein jährlicher Mitgliederbeitrag zu leisten.
2. Über die Höhe des Mitgliederbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung.
3. Mitglieder und Kinder der Mitglieder werden bei der verbindlichen Zuteilung von Ferienplätzen gegenüber
Nichtmitgliedern bevorzugt.
4. Der Vorstand kann Mitglieder, die sich ehrenamtlich am aktuellen Vereinsgeschehen beteiligen, von
der Pflicht zur Beitragszahlung befreien.

§ 7 Auflösung
1. Die Auflösung kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck mit einer Frist von 6 Wochen einzuberufenden
Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von vier Fünfteln der anwesenden Mitglieder
beschlossen werden.
2. Diese [Mitgliederversammlung] ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte aller Mitglieder vertreten
ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist innerhalb von vier Wochen eine zweite außerordentliche MGV
mit gleicher Tagesordnung und dem Hinweis einzuberufen, dass diese MGV ohne Rücksicht auf die
Zahl der vertretenen Mitglieder beschlussfähig ist.
3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen
des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft
zwecks Verwendung für die Jugendhilfe und Völkerverständigung.

§ 8 Organe und Einrichtungen
1. Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand, das Begegnungsteam und die
Geschäftsführung als besondere Vertreter nach § 30 BGB.
2. Auf Beschluss des Vorstandes können weitere organisatorische Einrichtungen – vor allem Ausschüsse
mit besonderen Aufgaben – geschaffen werden. Die Ausschüsse haben ausschließlich beratende
Funktion.

§ 9 Mitgliederversammlung
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung, die jährlich einmal stattfindet, beschließt u.a. über die Höhe
der Mitgliedsbeiträge, die Entlastung des Vorstandes, die Wahl des Vorstandes und über Satzungsänderungen.
2. Der Vorstand hat im Rahmen der Mitgliederversammlung einen Jahresbericht und eine Jahresabrechnung
vorzulegen und die Versammlung hat über die Entlastung des Vorstandes Beschluss zu fassen.
3. Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mit einer Frist von zwei
Wochen schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung.
4. Tagesordnungspunkte können aus der Mitgliederschaft schriftlich an den Vorstand gerichtet werden.
Diese Tagesordnungspunkte müssen spätestens fünf Tage vor Beginn der Mitgliederversammlung
dem Vorstand vorliegen.
5. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen eines Drittels der Mitglieder einzuberufen.

§ 10 Beschlussfähigkeit und Beschlussfassung
1. Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung.
2. Abgestimmt wird durch Handzeichen. Auf Antrag von einem der anwesenden Mitglieder ist schriftlich
und geheim abzustimmen.
3. Bei Beschlussfassung und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
4. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung erhält, ist eine Mehrheit von drei Vierteln der
erschienenen Mitglieder erforderlich.
5. Der Zweck des Vereins kann erweitert werden.

§ 11 Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus dem ersten Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassierer,
dem Schriftführer und drei Beisitzern.
2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorstand und sein Stellvertreter. Jeder von ihnen kann
den Verein alleine vertreten.
3. Der Vorstand wird gem. § 27 BGB durch den Beschluss der Mitgliederversammlung bestellt. Er
bleibt bis zur Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt. Die dazwischen liegende Dauer beträgt
zwei Jahre. Wiederwahlen des Vorstandes sind möglich.
4. Das Amt eines Vorstandmitgliedes endet mit dem Ausscheiden aus dem Verein.
5. In den Vorstand können keine Personen gewählt werden, die hauptberuflich im Verein angestellt
sind.
6. Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit, wie sie sich aus der Satzung und den Beschlüssen
der Mitgliederversammlung ergibt. Der Vorstand gibt sich eine GO.
7. Die Führung der laufenden Geschäfte kann der Vorstand einem oder mehreren Geschäftsführer/n
übertragen, der/die insoweit als besondere(r) Vertreter(in) nach § 30 BGB den Verein vertreten
kann/können. Der Vorstand beschließt für den/die Vertreter nach § 30 BGB eine Geschäftsordnung.
Es kann sich hierbei auch um einen hauptamtlichen Mitarbeiter handeln.
8. Die Mitgliederversammlung kann die Wahl des Vorstandes widerrufen, wenn grobe Pflichtverletzung
oder Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung vorliegt (§ 27 BGB).
9. a) Die Vorstandsmitglieder können eine Erstattung von Aufwendungen, die im Rahmen ihrer Amtstätigkeit
anfallen, auch ohne Einzelnachweis erhalten, wenn der Erstattungsbetrag die wirklich angefallen
Aufwendungen offensichtlich nicht übersteigt.
b) Der Vorstand kann für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung bis maximal in Höhe der
steuerlichen „Ehrenamtspauschale“ erhalten. Darüber ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung
erforderlich. Dies kann auch für ein abgelaufenes Geschäftsjahr des Vereins erfolgen, über das in
der Mitgliederversammlung beschlossen wird.
10. Die Geschäftsordnung ist durch den Vorstand zu erstellen und den Mitgliedern zur Kenntnis zu geben.
Die Geschäftsordnung beschreibt den finanziellen und organisatorischen Rahmen, in dem sich
die Ziele / Zwecke des Vereins effektiv erreichen lassen. Die Geschäftsordnung beschreibt lediglich
einen Rahmen und engt die Tätigkeiten nicht ein, die sich aus den satzungsmäßigen Zielen / Zwecken
des Vereins (vgl. § 2) begründen.
11. Der Vorstand ist beschlussfähig wenn die Mehrheit [d. h. mind. die Hälfte] seiner Mitglieder anwesend
sind. Er beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Auf Antrag muss geheim abgestimmt werden.

§ 12 Begegnungsteam
1. Das Begegnungsteam besteht aus Jugendlichen und Heranwachsenden.
2. Das Begegnungsteam ist mit mindestens einem und höchstens drei Delegierten im ordentlichen Vorstand
vertreten. Die Delegierten haben im Vorstand Entscheidungs- und Mitspracherecht. Die Begegnungsteamvertreter
werden für die Dauer von einem Jahr am Infotagwochenende gewählt. Die im
Vorstand diskutierten Fragen zur Kinder- und Jugendarbeit des Vereins tragen die Begegnungsteamvertreter
in Form eines regelmäßig erscheinenden Newsletters in das Begegnungsteam.
3. Im Begegnungsteam können sich alle Jugendlichen und Heranwachsenden engagieren, die im
FÖRDERKREIS FERIENZENTREN e.V. Mitglied sind.
4. Das Begegnungsteam engagiert sich vorwiegend für die Kinder- und Jugendarbeit des
FÖRDERKREIS FERIENZENTREN e. V. und stellt die Gruppenleiter für die Kinder- und Jugendferienbegegnungen
des Vereins.
5. Die Mitglieder des Begegnungsteams nehmen an den Gruppenleiterschulungen des Vereins teil.

§ 13 Geschäftsführung
1. Die Geschäftsführung ist als besonderer Vertreter nach § 30 BGB bestellt und vertritt insoweit den
Verein zur Führung der laufenden Geschäfte. Der besondere Vertreter ist trotz umfassender Vertretungsmacht
im Innenverhältnis an die Weisungen des Vorstandes gebunden.
2. Die Geschäftsführung wird durch den Vorstand bestellt.
3. Die Aufgaben und Vollmachten der Geschäftsführung sind durch eine Geschäftsordnung festgelegt.
4. Die Geschäftsführung nimmt i. d. R. an den Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teil.

§ 14 Niederschrift
1. Über die Mitgliederversammlung ebenso wie über die Vorstandssitzungen ist eine Niederschrift anzufertigen.
Die Beschlüsse werden besonders gekennzeichnet. Die Protokolle werden in der Weise beurkundet,
dass sie vom Schriftführer unterschrieben und von einem der beiden Vorsitzenden gegengezeichnet
werden.
2. Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, Einsicht in die Protokolle zu nehmen.
Erstfassung der Satzung: 16.09.1981
1. Satzungsänderung: 25.08.1982
2. Satzungsänderung: 21.02.1983
3. Satzungsänderung: 18.01.1984
4. Satzungsänderung: 02.06.1987
5. Satzungsänderung: 10.02.2012
6. Satzungsänderung: 08.02.2013
7. Satzungsänderung: 10.10.2014

Kontakt

Für Sie am Telefon:
Tobias Schwitalla

Telefon: +49 (0) 170 / 898 64 19
Fax: +49 (0) 761 / 88 17 107
E-Mail: ferieninfo@foefe.de
Internet: www.foefe.de

Förderkreis Ferienzentren e.V.
Rehlingstr. 9 - Innenhof
79100 Freiburg im Breisgau

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